Studienbeitragssitzung

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25
Jun
2010

Pressemitteilung des RCDS Regensburg

Traditionell zum Ende eines jeden Semesters tagt der Studentische Konvent der Universität Regensburg, um seine Voten bezüglich der Verwendung der Studienbeiträge für das kommende Semester abzugeben. Normalerweise stellen diese Studienbeitragssitzungen einen der Höhepunkte des Konventsjahres dar.

 So ergeben sich zumeist intensive Diskussionen der studentischen Vertreter über die sachgerechte Verteilung der Gelder, bevor über die Anliegen der einzelnen Fakultäten und zentralen Einrichtungen abgestimmt wird. Auch für die am 24.06.2010 beginnenden Studienbeitragssitzungen für das Sommersemester 2010 war wieder der übliche Ablauf erwartet worden. Umso größer war die Überraschung, als aus der Mitte des Gremiums der Vorschlag gebracht wurde, der gesamte Studentische Konvent solle sich eines Votums komplett verweigern. Obwohl die Fraktion des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) sich gegen den Antrag aussprach und gegen diesen stimmte, wurde dieser mit nur fünf Gegenstimmen angenommen. „Ich kann mir beim besten Willen nicht erklären, was die anderen Hochschulgruppen sich dabei gedacht haben“, macht der Regensburger Gruppenvorsitzende Daniel Widmann seinem Ärger Luft. „Da haben wir schon die Möglichkeit unmittelbar über die Verwendung der Studienbeiträge mitzubestimmen und jetzt treten wir unsere eigenen Rechte mit Füßen. Eine solche Vorgehensweise entbehrt jeder Logik und ist gegenüber unseren Kommilitonen mehr als verantwortungslos!“ Weiterhin sei das Vorgehen der anderen studentischen Initiativen einmal mehr ein Beweis dafür, dass viele Studierendenvertreter nicht in der Lage seien, eine konsens- und dialogorientierte Hochschulpolitik zu betreiben und stattdessen lieber auf sinnlose Blockaden setzten. Für die Zukunft bliebe zu hoffen, dass sich die Vertreter der anderen Hochschulgruppen wieder ihres Verstandes bedienten anstatt an überkommenen Ideologien und klassenkämpferischen Parolen festzuhalten.