Wahlprogramm 2010

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06
Jun
2010

RCDS Regensburg - 2010

STUDIENBEITRÄGE

Seit fast 3 Jahren zahlen Studenten nun Studienbeiträge in Höhe von 500 Euro pro

Semester. Mit den bisherigen Beiträgen konnte viel erreicht werden. Damit das so

bleibt müssen wir auch in Zukunft streng darauf achten, dass diese Mittel klar nach

den gesetzlichen Vorgaben verwendet werden!

Derzeit aber erscheinen uns 500€ pro Semester bei wortlautgetreuer Verwendung

als zu viel – wir wollen daher spürbare Senkung!

Gleichzeitig aber müssen wir die zur Verfügung stehenden Gelder in

Zusammenarbeit mit der Universitätsverwaltung zum Vorteil der Studenten einsetzen

– wir stehen hier für eine konstruktive Zusammenarbeit anstatt reiner Blockade!

 

SOZIALES

a) Linie 4: Durch die stetig wachsende Anzahl von Studierenden an der Universität

Regensburg, von denen sich immer mehr für einen Platz im Studentenwohnheim

entscheiden, steigt auch die Belastung einzelner Buslinien durch immer höhere

Frequentierung. Dies ist besonders augenfällig im Bezug auf die Linien, welche die

großen Wohnheime im Regensburger Westen (Königswiesen) an die Universität

anbinden. Explizit ist dies am Beispiel der Linie 4 zu sehen.

Daher fordern wir eine Ausweitung der Fahrpläne der betreffenden Buslinien

insbesondere für Stoßzeiten und das Wochenende.

 

b) Studienpsychologische Beratung: Momentan stehen für ca. 18 000 Studierende

an der Universität Regensburg lediglich 1,5 Planstellen für die studienpsychologische

Beratung zur Verfügung. Dies ist eindeutig zu wenig!

Der Leistungsdruck dem sich sämtliche Studenten stellen müssen ist enorm. Als

Resultat der intensiven Form des Studierens steigt auch der psychische Druck

massiv. Deshalb fordern wir eine deutlich spürbare Erhöhung der Planstellen für die

studienpsychologische Beratung an der Universität Regensburg ab dem WS

2010/2011.

 

c) Kinderbetreuung: Unter den Studierenden finden sich heutzutage immer mehr

junge Eltern. Da es gerade für diese Gruppe unserer Gesellschaft immer schwieriger

wird, Karriere und Familie miteinander zu vereinbaren, ist eine optimale

Kinderbetreuung nötig und unumgänglich.

Aus diesem Grund fordern wir eine Ausweitung nicht nur der Kindergartenplätze,

sondern auch alternativer Angebote zur Kinderbetreuung, durch welche die Kinder

ganztägig und umfassend versorgt werden.

 

d) Gleichstellungsbeauftragte: Zusätzlich fordern wir im Hinblick auf die

Gleichstellung von Mann und Frau, die Frauenbeauftragten an der Universität

Regensburg ausnahmslos in Gleichstellungsbeauftragte umzubenennen.

 

e) Universalstudentenausweis: Das Studium bringt eine ganze Reihe von

Tätigkeiten mit sich, die nur mithilfe einer Vielzahl von Ausweisen und Karten

bewerkstelligt werden können, z.B. Essen in den Mensen und Cafeten, Ausdrucken

von Studienunterlagen oder allgemeiner Hochschulsport. Leider ist es bisher nicht

gelungen, all diese Tätigkeiten unter lediglich einem einzigen Dokument

zusammenzufassen. Der Status quo, welcher immer noch das Mitführen mehrerer

Karten nötig macht, stellt eine vermeidbare Erschwerung des Hochschulalltages dar.

Somit fordern wir die Einführung einer einheitlichen Chipkarte, die den

Studentenausweis mit Semesterticket ersetzt und gleichzeitig die Funktionen von

Mensakarte, Sportausweis, Druckcoupon usw. beinhaltet.

 

f) Niedrigere Mensapreise: Die meisten Studenten besuchen die Mensa nicht

wegen der hervorragenden Küche, sondern der Möglichkeit, sich kostengünstig und

ausgewogen zu ernähren. Seit der letzten Preiserhöhung und gleichzeitigen

Verkleinerung der Portionen, stellt sich aber immer mehr die Frage, in den sauren

Apfel der hohen Preise zu beißen oder tagsüber zu fasten, zumal es in Uninähe nach

wie vor keine echten Alternativen zur Mensa gibt. Wir fordern daher eine

Rückbesinnung des Studentenwerks auf eine seiner Kernaufgabe, preisgünstig gutes

Essen anzubieten und dazu eine Rückkehr zu den Preisen vor der letzten Erhöhung.

 

g) Kostenfreie Skripte: Jeder von uns kennt dieses Ärgernis. Die für Vorlesungen

benötigten Skripte und Übungsblätter sind meist nur noch online verfügbar, das

Ausdrucken geht dabei rein zulasten der Studenten. So sammeln sich über das

Semester gesehen hunderte Seiten und entsprechend zig Euro an Druckkosten an.

Wir fordern daher, dass entweder alle benötigten Unterlagen kostenlos zur

Verfügung gestellt werden oder den Studenten zumindest ein Kontingent an

Gratisausdrucken gewährt wird.

 

WIRTSCHAFT

a) Abschlussarbeiten mit der freien Wirtschaft: Wohl jeder von uns investiert in

seine Abschlussarbeit, egal ob als Bachelor, Master oder Diplom, viel Herzblut und

Zeit, um ein bestmögliches Ergebnis zu erreichen. Zeit und Arbeit, die in den meisten

Fällen in theoretischen Überlegungen verschwindet. Wir fordern daher eine bessere

Zusammenarbeit der Universität mit heimischen Unternehmen, um den Absolventen

einen erfolgreichen Start ins Leben nach der Uni zu ermöglichen und zugleich die

Förderung der Uni zu verbessern.

 

b) Computer- und Sprachkurse: Fundierte Computerkenntnisse, das Beherrschen

mehrerer Fremdsprachen oder auch Programmiererfahrung, all dies wird bei den

meisten Unternehmen heutzutage gewünscht, oft sogar dezidiert erwartet. Wie aber

soll man sich als Student diese Fähigkeiten aneignen,

wenn die entsprechenden Kurse meist schon wenige

Minuten nach Anmeldungsbeginn restlos überbucht

sind?

Wir fordern daher eine deutliche Erweiterung des Angebots an für alle Studenten

zugänglichen Computer- und Sprachkursen, die Einführung neuer Angebote wie

etwa SAP-Kursen sowie die Abschaffung des Taler-Systems.

 

c) Änderung des Bachelor-Master-Systems: Viel wurde bereits diskutiert, allen

Betroffenen ist es schon längst klar: Die Studienreform ging in diversen Punkten an

den Bedürfnissen der Studenten vorbei. Der starre zeitliche Rahmen, die vielen

Prüfungen und der direkte Einfluss auf die Endnote sorgen dafür, dass man

mittlerweile nicht mehr auf den Inhalt eines Kurses, sondern nurmehr auf die Anzahl

der ECTS-Punkte und den Notenschnitt des letzten Jahres schaut, anstatt sich

seinen Interessen zu widmen. Wer einen Auslandsaufenthalt plant, fällt häufig aus

dem Kursschema und kommt in Konflikt mit der maximalen Studienzeit, zumal das

Hauptziel der gleichen Standards und Anerkennung an allen Hochschulen in keinster

Weise erreicht wurde. Wir fordern daher eine grundlegende Überarbeitung des

Systems zum Wohle der Studenten ebenso wie zum Wohle der Vielfalt der Lehre an

den Universitäten.

 

SICHERHEIT

Die Anzahl der Diebstähle, von Taschen und anderen Wertgegenständen, vor den

Bibliotheken hat sich in den letzten Semestern drastisch erhöht. Daher fordern Wir

die Anschaffung neuer Spinde und Tagesspinde vor den Bibliotheken zur

Verhinderung von Diebstählen. Die bisherigen Anschaffungen sind nicht

ausreichend. Deshalb setzt sich der RCDS für eine Erhöhung des Bestandes an

Spinden ein.

 

DESHALB:

 

Am 15. Juni RCDS wählen!

 

www.rcds-regensburg.de

Zuletzt aktualisiert am 06. Juni 2010